2019 | 

Nach dem alljährlichen Trainingslager der Jugendbootsklassen in Izola/Slowenien und dem abschließenden Spring Cup, den ich als 6. von 60 Seglern im Laser 4.7- Feld beendete, habe ich mich im Training der Stadtkadergruppe bei Herrn Ochmann und Herrn Weber auf meine Regattahöhepunkte des ersten Halbjahres vorbereitet. Außerdem fanden die ersten zwei Regatten der Stadtmeisterschaften statt, die ich im Laser 4.7 gewann.

Die erste große Regatta im Frühsommer war die YES (Young European Sailing) – Regatta zu Pfingsten in Kiel, an der ich zum ersten Mal teilnahm. Vorher traf sich die Landeskadergruppe Laser 4.7 mit unserer Trainerin Karoline Rummel zu einem vorbereitenden KOOP-Trainingslager für Lasersegler aus ganz Deutschland. An diesen vier Tagen konnte ich das Revier kennenlernen, bekam viele Tipps und konnte mir einiges von den anderen Teilnehmern abgucken. Die Regatta selbst begann gleich mit einem typischen Kieler Starkwindtag, aber dann wurde es etwas „netter“ und am Ende stand für mich Platz 28 (von 81) zu Buche.

Im Gegensatz zum windigen Kiel hieß es beim diesjährigen Laser-Europa-Cup im Rahmen der Warnemünder Woche am zweiten Tag „Warten auf Wind“ – leider erfolglos. Aber insgesamt drei Tage konnte gesegelt werden – im Laser 4.7 – Feld war ich mit 70 Seglern aus 12 Ländern unterwegs und belegte zum Schluss den 15. Platz. 

Mein eigentlicher Höhepunkt war meine erste Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft der Laser 4.7 mit 75 Teilnehmern bei der Travemünder Woche. In der Landeskadergruppe Laser 4.7 haben wir mit Karoline am Wochenende davor an Ort und Stelle noch mal trainiert und dann gab es von Montag bis Sonnabend eine tolle Regattawoche, die alle Windmöglichkeiten bot – Leichtwind, Warten auf Wind ab 11.00 Uhr und schließlich Wettfahrtbeginn um 15.50 Uhr und natürlich auch richtig viel Wind am letzten Wettfahrttag. Trotz der verschiedenen Bedingungen bin ich ziemlich konstant gesegelt - gefreut habe ich mich über mehrere einstellige Wettfahrtergebnisse und zum Schluss über meinen 14. Platz inklusive einem kleinen Glaspokal, gefüllt mit Lübecker Marzipan.

Nun stehen für mich erst mal zwei Ferienwochen an und dann freue ich mich in der zweiten Saisonhälfte auf ein Wiedersehen mit den anderen SSVR-Seglern der Jugendbootsklassen – zum Beispiel bei der Landesjugendmeisterschaft MV in Ribnitz!

Max Rabe

GER 213839

Fotos: Veronika Rabe